Nur ein Cembalist, der sich an seinem Instrument in allen Punkten wohlfühlt, hat alle Möglichkeiten für Klang und Präzision.

Ein Cembalo ist immer nur so gut, wie seine Konstitution und Regulierung. Daher gibt es viele
Dinge, die sich auch nach der Fertigstellung verbessern und optimieren lassen.
Ein Cembalo verändert sich mit der Zeit, daher ist es sinnvoll diesen
Veränderungen nachzugehen, damit das Instrument immer im Vollbesitz seiner Fähigkeiten ist und der
Spieler ungehinderte Möglichkeiten hat - daher biete ich jegliche Art von Regulierungen an.
Leider finde ich bei meinen
Überarbeitungen anderer Cembali immer wieder Kiel-Breiten, die spitz wie eine Bleistiftspitze
sind; diese Kiele führen zu einem scharfen, eher vordergründig silbrigen Klang. Ein Klang, der dem Ideal der 60er-80er Jahre entsprach.

Gerade Cembali, die möglicherweise durch ihre Bauart wenig Grundtönigkeit mitbringen, könnten
durch breitere und längere Kiele einen viel runderen Klang erhalten. Auch Kiele, die zu kurz sind
(z.B. weniger als 4 mm beim 8´) klingen nicht gut und fühlen sich auf der Taste meist hart an,
außerdem repetieren diese in der Regel unzuverlässig.
Alle diese genannten Punkte haben
zusätzlich noch den Nachteil, dass sie viel Geräusch produzieren und wenig Klang aus dem
Instrument mobilisieren – jedes unnötige Geräusch hemmt den freien Klang.
Ein nächster Punkt ist die Dämpfung - der Dämpfer sollte neben seiner Funktion als Dämpfer
auch den Springer in eine gute Ausgangsposition bringen.Andere wichtige Punkte sind natürlich die
Staffelung der Register und der Tastentiefgang; diese sind letztlich entscheidend, ob sich ein
Cembalo schwer- oder leichtgängig anfühlt.
Dies Alles und noch mehr sind Faktoren, die
ich aus meiner langjährigen Erfahrung und dem engen Kontakt zu herausragenden
Cembalisten gesammelt habe, und die ich bei meinen Regulierungen mit einfließen lasse.

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